HSV- Leichtathleten ziehen gelbe Erfolgsspur im Land

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News - Leichtathletik

Die Hagenower Leichtathleten verabschieden einen Sponsor - Helge Kiecksee will die Arbeit von Henrick Gilbers aber fortsetzen und so erschien zur Verabschiedung vom Hauptsponsor Henrick Gilbers kurz vor den Sommerferien Ende Juni der folgende Artikel von Thomas Willmann in der Schweriner Volkszeitung: Großer Bahnhof auf dem Hagenower Sportplatz in der Parkstraße. Die jungen Leichtathleten des Hagenower SV unterbrachen kurz ihr Training, um einen der Ihren zu verabschieden. Es ging zwar nicht um einen Aktiven, aber Henrick Gilbers gehört seit der Gründung der Abteilung 2005 zu den Männern der ersten Stunde. Gemeinsam mit Ehefrau Carina Beermann-Gilbers (Steuerkanzlei Dr. Beermann, Gilbers und Kiecksee) war er maßgeblich dafür „verantwortlich“, dass die Hagenower in ihrem leuchtenden Gelb vom Präsidenten des MV- Landesverbandes, Jürgen Flehr, einmal zu den „bestangezogendsten Leichtathleten im Land“ gekürt wurden, wie HSV-Abteilungsleiter Fred Bahr hervorhob.

Als kleines Dankeschön überreichte Bahr einen Bilderrahmen mit einem von allen jungen Sportlern unterschriebenen Trikot, einem Mannschaftsfoto und der in Zahlen zusammengefassten aktuellen Erfolgsbilanz. „Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen sprachlos, vielen Dank“, freute sich Gilbers, den es mit der noch vierköpfigen Familie - Nachwuchs Nummer drei wird in den kommenden Wochen erwartet - aus privaten Gründen wieder in die alte Heimat, ins niedersächsische Oldenburg, zieht. Die finanzielle und moralische Unterstützung sei aus seiner Sicht selbstverständlich und ein Herzenswunsch gewesen, nachdem man bereits 2003 über die Grundidee ins Gespräch gekommen sei. Von einer so tollen Entwicklung habe er damals allerdings kaum zu träumen gewagt. Mit sechs jungen Sportlern hat Fred Bahr angefangen.

Die Zahl ist inzwischen auf stolze 65 angewachsen.Und die sammelten bis heute bei Landesmeisterschaften 20x Gold, 23x Silber und 16x Bronze ein, als das Sahnehäubchen obendrauf natürlich nicht zu vergessen die WM- und DM- Medaillen von Martina Strutz. Die Stabhochspringerin, die nach sportlichen Maßstäben ihr Ticket für die olympischen Spiele in der Tasche hat, fand immerhin für ein Jahr ihre sportliche Heimat bei den Hagenower Leichtathleten, machte die Stadt bundesweit bekannt und ist dem Verein auch nach ihrem Wechsel nach Neubrandenburg weiter freundschaftlich verbunden.

Einen Bruch brauchen die HSV- Leichtathleten übrigens nicht zu befürchten. Helge Kiecksee, der als Gesellschafter in die Steuerkanzlei in der Langen Straße eingetreten ist, wurde bei dieser Gelegenheit gleich als nahtloser Nachfolger mit einem Begrüßungsgeschenk in den Kreis der Leichtathleten aufgenommen und bedankte sich mit einem Versprechen: „Ich werden das Engagement ohne Wenn und Aber fortführen. Ich wünsche euch alles Gute, macht weiter so.“

Dieses „Weiter so“ war ein gutes Stichwort für die Trainer, um ihre Schützlinge wieder in die Spur zu schicken. Schließlich warten am Wochenende noch die U16-Landesmeisterschaften in Rostock, bei denen die Hagenower weiter an ihrer Erfolgsbilanz basteln wollen. Soweit der SVZ Artikel vonThomas Willmann

Andreas Kolhoff

 
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