Gegen Tabellenführer gut geschlagen

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Spielberichte - Spielberichte 2.Männermannschaft 2014/15

Im fünften Saisonspiel spielte die gastgebende, junge HSV-Reserve gegen den amtierenden Tabellenführer aus Strohkirchen. Obwohl man sich dessen bewusst war, dass diese Begegnung keinesfalls leicht zu gewinnen werde, traten alle Spieler der 2. Männermannschaft selbstbewusst auf und feuerten sich gegenseitig an. Nach dem Anpfiff gestaltete sich ein sehr umkämpftes, zum Teil zerfahrenes Spielgeschehen, in welchem der Gastgeber nicht oder nur zum Teil seine eigenen Stärken aufblitzen ließ. Durch ein sehr hochgehaltenes Tempo und viele Standartsituationen schaffte es die Auswärtsmannschaft immer wieder zu Torabschlüssen zu kommen. Resultierend daraus mussten die Hagenower in der 13. Spielminute einen Rückstand hinnehmen, welcher aber von den meisten Zuschauern als nicht regelkonform angesehen wurde. Nach einer von rechts geschlagenen Flanke stieg Fabian Barth im 5-Meter-Raum hoch, um den Ball zu fangen, wurde dabei jedoch von 2 Gegenspielern rabiat angegangen und konnte den Ball deshalb nicht parieren. Dadurch, dass diese Situation vom Unparteiischen nicht unterbunden wurde, konnte der FSV-Stürmer den Ball ins Tor schieben. Die Nummer 1 des HSV II musste danach minutenlang behandelt werden, während seine Mitspieler beim Schiedsrichter Protest einlegten. Auch, weil er seine angeblich fehlerhafte Entscheidung nicht zurückzog, kämpften die hagenower Spieler nun für einen Ausgleichstreffer. Man schien jetzt deutlich fokussierter und noch mehr gewillt, den Tabellenführer zu stürzen, was bereits schon 5 Minuten nach dem Gegentor fast belohnt worden wäre. Der Kapitän selbst feuerte einen gefährlichen Distanzschuss in Richtung des Keepers ab, welche den Ball im letzten Moment vom Tor weg lenken konnte. Die daraus entstandene Ecke strahlte leider nicht die gewünschte Gefahr, wie auch die anderen ruhenden Bälle, aus, was an der körperlichen Überlegenheit der Gäste lag.

Als in der 30. Minute Marcel Rudolf und Claas Schröder gut im Mittelfeld miteinander kombinierten und den Ball aufgrund ihrer guten Übersicht links raus zu Dave Kuckling spielten, konnte dieser frei aus spitzem Winkel abschließen, verfehlte jedoch unglücklicherweise das Tor. Weil nun auch die von den Trainern gewünschten Laufwege vermehrt stimmten und sich die Mannschaft mehr und mehr gute Torchancen erspielte, kam Hagenow in der 33. Minute zum verdienten Ausgleich durch den stark spielenden Jens Banthin. Nachdem Dave Kuckling den Ball auf Höhe des 16er's zu Claas Schröder warf und dieser energisch in den Strafraum zog, musste Banthin den Ball nur noch cool einschieben und tunnelte dabei den Torhüter. Dieser Treffer sollte den Hagenowern die nötige Bestätigung für ihre Spielweise erbringen und Ansporn sein, weiter zu arbeiten. Weitere Distanzschüsse und Zweikämpfe prägten nun das Spiel. Kurz vor dem Halbzeitpfiff jedoch der Schock: Nachdem der nicht immer souverän wirkende Schiedsrichter ein Foul an Lissovski übersah und auf Einwurf nahe der Eckfahne entschied, konnte ein FSV-Spieler den weit geworfenen Ball im Gemenge unhaltbar für Barth ins Tor versenken. (45.)

Nach einer kurzen Halbzeitpause, in welcher man den Gegentreffer gut wegstecken konnte, schritten die Akteure beider Mannschaften wieder an die Arbeit. Nach einem kurzzeitigen Abtasten beider Teams nahm die Begegnung sofort wieder Fahrt auf. Aufgrund dessen, dass John Räth bereits während der ersten Halbzeit die gelbe Karte sah und nun mehr übermotiviert agierte, entschieden sich die Trainer den Spieler zu schützen und für Dimitri Selivanov auszuwechseln. (54.) Der Angreifer sollte nun durch seine Schnelligkeit und den Torabschluss für zunehmende Gefahr für das FSV-Tor sorgen. In der 56. Minute belohnten sich die Hagenower dann zum zweiten Mal selbst für ihre Kampfbereitschaft und erzielten verdient den erneuten Ausgleich durch den gut spielenden Marcel Konrad. Nach einem großartigem Diagonalball von Jens Banthin, nutzte der quirlige Außenspieler seine Schnelligkeit aus, überlief den Gegenspieler und schoss - TOR! Auch dieses Glückserlebnis motivierte die Spieler dazu, weitere Chancen zu kreieren und den Gegner möglichst weit in deren Hälfte zu pressen. In der 69. Spielminute kam es dann zu einem schrecklichen Moment für Philip Wapenhans, nachdem er und sein Gegenspieler im Zweikampf den Ball behaupten wollten. Unsere Rückennummer 2 konnte den Ball noch geradeso erwischen, als der FSV-Spieler ebenfalls in den Zweikampf miteinstieg und ihm nach jetzigen Erkenntnissen das Schienbein brach. (Auch auf diesem Weg wünschen wir Philip eine schnelle Genesung und ein noch stärkeres Wiederkommen!)

Durch die Verletzung kam Ivo Rielandt ins Spiel und übernahm Wapenhans' Postion. Obwohl die Reserve nun sichtlich stärker spielte, kam es in der 81. Minute zu einem Knock-Out für die Hagenower, als ein Freistoß der Strohkirchener aus dem Halbfeld in den Strafraum flog und dann wiederholt nicht regelgerecht im Tor untergebracht wurde. Viele der Betrachter von Außen erkannten eine klare Abseitsposition und vermuteten wohlmöglich zudem ein Handspiel. Leider konnten die jungen Spieler, die nochmals an ihre körperlichen Grenzen gingen, diesem Rückstand nicht korrigieren und verloren das Spiel unverdient. Trotzdessen muss deutlich darauf hinweisen, dass die Hagenower ein gutes Spiel ablieferten und mindestens mit einem Punkt für ihren Fleiß und Kampf belohnt hätten werden müssen. Obwohl die Entscheidungen des SR das Spiel wohlmöglich beeinflussten, gilt es sich auf die eigenen Fehler zu besinnen und diese im nächsten Spiel am kommenden Freitag bestmöglich abzustellen!

NUR DER HSV!

Der HSV mit: Barth, Lissovski, Brockmöller, Räth, Wapenhans, Klimaschka, Schröder, Konrad, Kuckling, Rudolf, Banthin, Rielandt, Selivanov

 

 
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