HSV-Handballer liefern Spiel zum Vergessen ab

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News - Handball

Hatten die Verbandsliga-Handballer des Hagenower SV dem Güstrower HV im Hinspiel trotz der letztlich klaren Niederlage (22:30) lange gut Paroli geboten, so stellte sich das jetzt beim 28:39 in heimischer Halle weniger positiv dar: Durch eine viel zu körperlos agierende Abwehr und gravierende Ballverluste gepaart mit schlechten Wurfleistungen konnte man dem Kombinationsspiel des Favoriten nur wenig entgegensetzen.

Die Hagenower begannen nervös, fingen sich aber und schafften den Ausgleich. Doch schnell zeigte sich, dass es der HSV-Deckung an Bindung fehlte. Insbesondere die robusten und agilen Güstrower Außen nutzten die Lücken. Den eigenen Abschlüssen fehlte es an der nötigen Konsequenz. Allzu oft war beim guten GHV-Keeper Endstation. Und so hatten die von Holger Schneider trainierten Barlachstädter mit dem 17:10 schon zur Pause für eine gewisse Vorentscheidung gesorgt.
Die Gastgeber präsentierten sich nach dem Seitenwechsel etwas konzentrierter, ohne daraus Kapital schlagen zu gönnen. Güstrow bestrafte jeden Fehler mit leichten Kontertoren (26:15/40). Dass beim HSV noch einmal der Kampfgeist erwachte, war auch ein Verdienst von Christian Braun, der u.a. zwei Siebenmeter parierte. Beim 24:31 (53.) war wieder der Pausenabstand hergestellt. Da die Hagenower aber in der Schlussphase gute Chancen ausließ, während der Tabellenzweite konsequent abschloss, standen am Ende doch satte elf Tore Differenz zu Buche.

Hagenower SV: Struck, Braun – Fietkau, J. Tügel (3), Brink (1), Pötzsch (2), M. Thiel (2), Dietze, Glasemann (2), Koch (7), Burmeister, R. Thiel (5), Pätzold (1), Trahms (5).

Quelle: SVZ

 
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