Erneut deutliche Niederlage für den HSV

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Spielberichte - Spielberichte 1.Männermannschaft 2016/17

Nach dem Schwung des Auftaktspiels und den Lehren des 2. Spieltages hatte sich der HSV gegen den deutlich favorisierten Gast aus Güstrow Einiges vorgenommen. Die organisatorisch weitgehend gelungene Flutlichtpremiere ging jedoch am Ende deutlich daneben ...

Der HSV kam gut in die Partie. Das anfängliche Abtasten zeigte aber schon deutlich auch die Ambitionen des Gastes. Der markierte zum Abschluss der Anfangsphase dann auch den ersten Treffer. Eine leicht zu kurz geratene Kopfballrückgabe von Homberger konnte der Güstrower Keil erlaufen, Tügel konnte nichts mehr reparieren und so hatte Keil wenig Mühe an Tack vorbei zu schieben ... 0:1 (10.). Danach ein Spiel zwischen den Strafräumen mit bestenfalls leichten Vorteilen für die Gäste. Auch der HSV in dieser Phase mit guten Gelegenheiten (Dietrich, Wolschke, Wojatzky) aber ohne das nötige Quäntchen Glück. Kurz vor der Halbzeit dann noch ein Aufreger und im Ergebnis der zweite Gästetreffer. Eine Hagenower Hereingabe trifft im Strafraum auf die Hand eines Güstrower Abwehrspielers. Die befand sich zwar erkennbar körpernah, wurde ebenso erkennbar aber auch für die Ballkontrolle zur Hilfe genommen. Der gute Schiedsrichter Holste (Göhren) und der über das gesamte Spiel eher schlecht positionierte Linienrichter sahen es anders (oder gar nicht). Der so von der Gästeabwehr abgefangene, kontrollierte und dann aus der Gefahrenzone gespielte Ball springt im Mittelfeld flipperartig zwischen einigen Spielerköpfen hin und her und landet schließlich genau vor den Füssen von Keil der sofort Richtung Hagenower Tor marschiert. Die wegen des eigenen Angriffs aufgerückte Abwehr kann nicht mehr eingreifen ... 0:2 (43.) statt Elfmeter und Ausgleichschance ... Halbzeit ... bitter!

Der HSV unverändert und mit viel Willen aus der Kabine muss schnell die nächsten Rückschläge hinnehmen. Der Güstrower Schuller kann aus deutlich erkennbarer Abseitsposition das 0:3 (48.) markieren. Kurz danach muss Friedrich verletzungsbedingt das Feld verlassen (51.). Obwohl damit viel von dem was man sich für Halbzeit zwei vorgenommen hatte über den Haufen geworfen war spielte der HSV weiter mutig und engagiert nach vorn und konnte über die gesamte zweite Halbzeit zumindest die berühmten optischen Vorteile für sich beanspruchen ... ein durchaus verdienter Treffer wollte jedoch nicht gelingen. Den erzielte jedoch erneut aus stark abseitsverdächtiger Position der Gästespieler Keil mit seinem dritten erfolgreichen Torabschluss im Spiel (0:4, 71.) –der Linienrichter hier erneut ohne die Chance richtiger Wahrnehmung weil wie bereits beim Treffer zuvor bei Spielgeschehen kurz
vor dem Strafraum selbst eher Richtung Mittellinie positioniert.

Auch wenn das Spiel spätestens zu diesem Zeitpunkt entschieden war zeigte der HSV bis zur letzten Minute Moral und war –leider erfolglos- um einen mehr als verdienten Anschlusstreffer bemüht.

Fazit: Der HSV hat aus den Fehlern des vorherigen Spieltages gelernt und in puncto Zweikampfführung und Spieltempo selbst deutlich zugelegt, sich für eine spielerisch und kämpferisch sehr ansprechende Leistung am Ende jedoch nicht belohnen können.

HSV: Tack – Homberger, Tügel, Klose, Grewe – Geese, Friedrich (51. Banthin), Zschaubitz, Wojatzky, Dietrich – Wolschke (61. Schwabe)

NUR DER HSV!!!

 

 
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