Lange alles im Griff gehabt

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Spielberichte - Spielberichte 1.Männermannschaft 2016/17

Hatten es die Fußball-Männer des Hagenower SV in der vergangenen Saison noch bis ins Achtelfinale des Landespokals geschafft, so mussten sie im aktuellen Wettbewerb bereits in der ersten Runde die Segel streichen.

Der Verbandsliga-Aufsteiger zog beim Landesliga-Aufsteiger SV Plate mit 2:3 den Kürzeren. „Es war schon ein seltsames Spiel. Wir hatten 70 Minuten lang alles im Griff, um dann durch nur drei gegnerische Chancen auf die Verliererstraße zu geraten“, sprach HSV-Trainer Silvio Lange von einer völlig überflüssigen Niederlage.

Das Spiel hätte aus Hagenower Sicht kaum besser beginnen können. Bei einem Freistoß von Jan Geese war Marco Schwabe per Kopf zur Stelle und markierte die frühe Führung (9.). Und die Gäste legten schnell nach, in Form eines gut vorgetragenen Angriffs über die rechte Seite. Danilo Grewe zog eine Flanke auf den zweiten Pfosten. Matti Homberger hielt den Ball mit einer akrobatischen Einlage im Spiel und bereitete so perfekt für Robert Dietrich vor. Der schob mühelos zum 2:0 ein (17.).

Der HSV hatte sowohl im weiteren Verlauf der ersten, als auch zu Beginn der zweiten Halbzeit genügend Chancen, um eine Vorentscheidung herbeizuführen. Erik Zschaubitz schien nach konsequentem Nachsetzen von Christian Tügel zu überrascht und verpasste den Querpass. Ein weiterer Schwabe-Kopfball sprang von der Unterkante der Latte ins Feld zurück.

Irgendwie beschwor Lange das späte Unheil dann wohl selbst herauf. „Mensch, Plate hat ja noch nicht eine echte Torgelegenheit gehabt“, hatte er noch kurz zuvor zu seinem Co-Trainer gesagt. Da schlug der Landesliga-Aufsteiger auch schon zu – und das innerhalb von nur sieben Minuten gleich dreimal.

Alle Gegentreffer fielen nach dem gleichen Muster. Die Hagenower wehrten zunächst ab, konnten allerdings nicht wirklich klären. Im zweiten Anlauf brachten Martin Autrum (74.), Erik Benjamin Kämpf (77.) und Richard Korwand (80.) die Bälle im gegnerischen Tor unter. „Sie haben weiter gekämpft und sich belohnt“, erkannte Lange die Plater Leistung an.

In der Schlussphase igelte sich die Heimelf förmlich ein. Von Spielfluss konnte auf Grund der vielen Unterbrechungen keine Rede mehr sein. Der Landesligist wehrte sich mit allen Mitteln, kassierte unter anderem noch zwei gelb/rote-Karten (88. und 90.), und brachte den knappen Vorsprung auch über die lange Nachspielzeit ins Ziel.

Hagenower SV: Tack – Homberger, Tügel, Klose, Grewe, Zschaubitz, Geese (69. Röbke), Klimaschka, Banthin, Dietrich, Schwabe

NUR DER HSV!!!

 

 
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