Gute Leistungen wurden nicht belohnt

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Owe holt Bronze im Crosslauf nach Hagenow

Am Samstag, den 04.11.2017 fanden in Bad Doberan die Landesmeisterschaften im Crosslauf statt. Für den Hagenower SV starteten Emma Frauen (W9), Ali...

Bittere Pleite gegen den Lübzer SV 2

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1:1 Unentschieden in Neu Kaliß

Unsere Jung waren am letzten Samstag zu Gast beim SV Rotation Neu Kaliß. Die ersten 20 Minuten sahen richtig gut aus. Unsere Jungs hatten viel Ballbesi...

Weihnachtsbowling der Hagenower Leichtathleten

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Landesliga West

Sa, 25. Nov 2017 13:00 Uhr
SpVgg Cambs/Leezen
SpVgg Cambs/Leezen
: Hagenower SV
Hagenower SV

Kreisoberliga

So, 03. Dez 2017 13:30 Uhr
Hagenower SV II
Hagenower SV II
: SV Borussia Bresegard-Moraas
SV Borussia Bresegard-Moraas

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,,Das Normalste von der Welt"

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Vereinsinfo - Bekanntmachungen

In Reden und Gesprächen wurde die Bedeutung des Ehrenamtes in den Mittelpunkt gerückt, wobei das Thema Integration eine große Rolle spielte. Eine entsprechende Würdigung erfolgte in Form des zum vierten Mal vergebenen Integrations- und Vielfaltspreises. Zu den drei geehrten Vereinen zählte neben FC Aufbau Sternberg und DRK Rostock der Hagenower SV. Der hatte im vergangenen Juli ein Projekt ins Leben gerufen, das es jugendlichen Syrern ermöglichte, am Trainingsbetrieb teilzunehmen. „Das Projekt ist eher aus einem Zufall heraus geboren“, erklärt Initiator André Prielipp. Der Fußballabteilungsleiter des HSV schaute bei einem Turnier vorbei, das der Jugendbeirat der Stadt in der Otto-Ibs-Halle organisierte. Zum Teilnehmerfeld gehörten auch zwei aus Flüchtlingskindern gebildete Teams. „Der ein oder andere konnte richtig gut kicken und so habe ich einmal nachgehakt.“

Es galt Sprachbarrieren zu überwinden und Zuständigkeitsfragen zu klären. Bei der Arbeiterwohlfahrt in Ludwigslust war Prielipp schließlich an der richtigen Adresse. Schon eine Woche später standen acht junge Syrer auf dem Trainingsgelände in Hagenow-Land. Ein Problem kristallisierte sich schnell heraus. Die Jugendlichen, die die Regionale Schule in Hagenow besuchen, leben im Übergangswohnheim in Schwechow. Nach dem Training gibt es keine Möglichkeit mehr, die ca. 15 Kilometer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Der Verein reagierte, indem ein verantwortlicher Trainer die Jungs jetzt jeden Mittwoch mit dem Vereinsbus nach Schwechow bringt. Das Training selbst verlief von Anfang an völlig problemlos. Die jungen Syrer im Alter von 13 bis 16 Jahren trainieren unter Leitung von André Prielipp mit den in der Verbandsliga aktiven B-Jugend-Mädels des HSV in einer gemischten Mannschaft. „Wir haben das gar nicht extra thematisiert. Es ist doch das Normalste von der Welt, gemeinsam Fußball zu spielen“, erläutert Prielipp den eigenen Ansatz. Und genau so unkompliziert verlaufe der Umgang, von Berührungsängsten keine Spur.

Trainiert wird jeden Mittwoch von 17 bis ca. 19.30 Uhr, zur Zeit in der Sporthalle. „Die Jungs sind begeistert. Sie würden am liebsten jeden Tag kicken.“ Das sei vor dem Hintergrund der sehr begrenzten Freizeitmöglichkeiten in Schwechow ja gut nachvollziehbar. Eine interessante Erfahrung hat Prielipp gemacht: „Sie mussten einmal für sich trainieren. Das fanden sie regelrecht blöd und langweilig.“ Die jungen Syrer suchen ausdrücklich den Kontakt und Austausch, den ihnen das Mittwochtraining in idealer Weise ermöglicht. Denn in der Eisenbahnerstraße trainieren zu dieser Zeit bis zu vier Mannschaften parallel. Bei der weiteren Integration sieht der Fußball-Abteilungsleiter allerdings einiges auf den Verein zukommen. „Werden sie altersmäßig unterschiedlichen Mannschaften zugeordnet, so trainieren sie ja auch zu verschiedenen Zeiten. Das können wir transportmäßig kaum wuppen.“ Und dann wäre da noch die Leistungsfrage. Den jungen Syrern fehle es zum Großteil an einer fußballerischen Grundausbildung. „Natürlich möchten sie gerne in den jeweiligen Teams mitspielen. Aber unsere A-Junioren spielen in der Verbandsliga, unsere C-Junioren führen derzeit die Landesliga-Tabelle an – dafür reicht es bei allem Bemühen nicht. Bis dahin ist es ein langer Weg.“

Dass das Projekt beim Hagenower SV weiter geführt wird, steht außer Frage. Der Preis, den André Prielipp im Robinson-Club in Empfang nehmen konnte, ist mit 2000 Euro dotiert. Dieses Geld soll der Nachwuchsarbeit des Vereins zu Gute kommen und somit auch dem Training der jungen Kicker aus Syrien.

 

 

 

 
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