HSV beendet Niederlagenserie

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Spielberichte - Spielberichte 1.Männermannschaft 2016/17

Nach sieben Niederlagen in Folge beendete der Aufsteiger aus Hagenow gegen den Rostocker FC die eigene Negativserie, zeigte besonders im zweiten Durchgang eine ansprechende Leistung und belohnte sich spät mit dem verdienten Ausgleichstreffer zum 3:3. Schon in den Anfangsminuten zeigten sich die Gäste im Defensiv- und Offensivverhalten verbessert zur letzten Woche und nutzten praktisch die erste Torchance des Spiels  um mit 1:0 in Führung zu gehen. Nach Flanke von Erik Zschaubitz fand sich Danilo Grewe völlig frei am zweiten Pfosten wieder und erzielte seinen ersten Verbandsligatreffer. (5.)

Die Freude im Hagenower Lage währte jedoch nicht lange, denn nur fünf Minuten später gelang dem RFC, trotz Rettungsversuches auf der Torlinie, der Ausgleichstreffer. Anders als noch in den letzten Spielen blieben die Gäste aber diesmal im Spiel, verteigten gut und setzten auch in der Offensive Nadelstiche. So kamen beide Mannschaften zu weiteren Torabschlüssen, die aber vorerst zu keinem weiteren Treffer führen sollten. Die beste Gelegenheit der Hagenower hatte in dieser Phase Johannes Klose im Anschluss an einen Freistoß. Patrick Tack musste bis hierhin nur einmal richtig eingreifen als er einen Schuss aus zentraler Position stark pariererte. Insgesamt hatten die Hausherren spielerisch mehr zu bieten, doch die nächste klare Torchance besaßen wieder die Gäste. Christian Friedrich spielte nach einer schönen Ballstafette Marco Schwabe frei. Dieser zog Richtung Tor, scheiterte mit seinem Versuch aber  im Eins-gegen-Eins am RFC-Schlussman. Das dies in der Verbandsliga eiskalt bestraft wird, zeigte eine ähnliche Aktion nur Minuten später. Der RFC hatte zu viel Platz im Zentrum, ein klasse Pass durch die Schnittstelle der engmaschigen HSV-Defensive fand den passenden Abnehmer, dieser ließ Patrick Tack im Eins-gegen-Eins keine Chance und vollendete zur 2:1 Führung der Gastgeber. Nur drei Zeigerumdrehungen später sollte es noch dicker für die Hagenower kommen. Nach einem abgewehrten Freistoß landete der Ball im zweiten Anlauf bei einem RFC'ler, welcher nur noch querlegen musste und es hieß 1:3 aus Hagenower Sicht.


In der Halbzeitpause schien Trainer Silvio Lange die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Gäste attackierte nun früher und konnten fortan das Spielgeschen ausgeglichener gestalten. Marco Schwabe versuchte am Ende eines schönen Spielzugs sein Glück im Abschluss , verzog aber knapp. Kurz darauf hätte Danilo Grewe eigentlich für den Anschlusstreffer sorgen müssen als er völlig freistehend, nach einer Flanke von Erik Zschaubitz zum Abschluss kam, aber über das Rostocker Tor zielte. Fünf Minuten später stand wieder Danilo Grewe im Mittelpunkt, diesmal allerdings vor dem eigenen Tor. Grewe versuchte einen Querpass zu verhindern und traf dabei den Ball mit seiner Grätsche so unglücklich, dass er Patrick Tack im HSV-Tor auf dem falschen Fuss erwischte. Einige Rostocker hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch der Ball sprang vom Pfosten zurück ins Spielfeld und konnte anschließend geklärt werden. Dies war, bis auf wenige Vorstöße, aber die einzig wirklich gefährliche Aktion des RFC im zweiten Durchgang.

Anders die Hagenower. Ein Ballgewinn von Christian Freidrich, nur Meter vor dem RFC-Strafraum, brachte Marco Schwabe ins Spiel, doch auch diesmal verfehlte Schwabe knapp das Tor. Wenig später wuchs der Glaube an einen Punktgewinn auf Hagenower Seite weiter. Jens Banthin brachte einne Freistoß schön vor das Tor, Jan Geese lief ein und erzielte per Kopfball den 2:3 Anschlusstreffer. (80.) Der Treffer schien bei den Gastgebern Wirkung zu zeigen. Die Ballverluste und ungenauen Abspiele nahmen zu und die sorgten für mehr Platz im Hagenower Offensivspiel. Einige Male gelang es den Gästen nun auf den Flügeln durchzubrechen, wo die eingewechselten Robert Dietrich und Andreas Wascher für frischen Wind sorgten. Als Christian Tügel dann im Strafraum zu Fall gebracht wurde, hätte man aufgrund eines deutlichen Armeinsatzes im Zweikampf auch auf Strafstoß entscheinden können, die Pfeife des guten Schiedsrichters blieb aber stumm. Praktisch mit dem letzten Angriff belohnten sich die Gäste aber dann doch noch für den betriebenen Aufwand. Andreas Wascher nutzte seine Freiheiten auf dem rechten Flügel und brachte den Ball ein letztes Mal in den Strafraum. Über Umwege landete der Ball bei Christian Friedrich, welcher es aus zentraler Position mit einer Direktabnahme versuchte und sehenswert zum 3:3 Endstand traf. Anschließend kannte der Jubel auf der HSV-Bank keine Grenzen mehr und der Unparteiische beendete Sekunden nach dem Wiederanpfiff die Partie.


Am Ende durften sich die Hagenower über einen späten Punktgewinn freuen, der aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, der Anzahl der klaren Torchancen im ersten und im zweiten Durchgang , auch durchaus gerechtfertigt war.

Tabelle Verbandsliga M-V

 

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