Auswärtssieg zum Saisonauftakt

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Spielberichte - Spielberichte 1.Männermannschaft 2017/18

Mit einem hart erkämpften 1:0 Auswärtserfolg kehrten die Verbandsliga-Absteiger vom Hagenower SV  aus Plate zurück und konnten sich somit den ersten Auswärtsdreier der Saison sichern. Verzichten mussten die Gäste auf Sebastian Pippirs, Matti Homberger, Patrick Tack, Svatislav Lissovkij, Robert Dietrich und Max Wolschke, dafür feierten gleich zwei ehemalige A-Junioren ihren ersten Startelfeinsatz und damit einhergehend ihre Premiere im Punktspielbetrieb der Herren. Torhüter Marvin Brall, der schon in der vorherigen Saison zum Einsatz kam, ist ebenso erst 17 Jahre alt, wie Philipp Cordt, der im Mittelfeld neben Neuzugang und Routinier Enrico Grewe auflief. Lucas Wapenhans beackerte mit seinen erst 18 Jahren die Außenbahn, auf der Gegenüberligenden Seite startete Neuzugang Niklas Kanter, der auch erst 19 Jahre alt ist.


Nach nur wenigen Minuten bot sich den Gästen aus Hagenow direkt eine riesen Möglichkeit die Hausherren kalt zu erwischen. Enrico Grewe sah den startenden Marcel Konrad und bediente ihn mustergultig, Konrad überlupte den Schlussmann der Plater, doch ein Abwehrspieler kratzte den Ball von der Linie. Kurz darauf agierte Marcel Konrad als Vorbereiter, diesmal versuchte Danilo Grewe sein Glück, scheiterte jedoch auch am Plater-Torhüter. Um ein Haar hätten sich diese zwei vergebenen Großchancen anschließend gerächt. Nach einem Eckball kam ein Plater am zweiten Pfosten frei zum Abschluss, verzog aber über das Tor. Nach gut einer halben Stunde beruhigte sich die Partie dann etwas, die Hagenower versuchten weiter spielerische Mittel gegen die Plater-Defensive zu finden, mussten aber stets  vor den schnellen Kontern der Gastgeber auf der Hut sein. Diese zeigten sich zu meist bei ruhenden Bällen gefährlich, aber auch die Gäste kamen nach einem Eckball zur nächsten guten Gelegenheit. Ein abgewehrter Eckball landete direkt vor den Füßen von Pierre Kaatz, seine Direktabnahme aus gut sechszehn Metern verfehlte nur knapp das Plater-Tor. Nur Augenblicke später sah sich Lucas Wapenhans, im Anschluss an einen Freistoß, in aussichtreicher Position, konnte den Ball aber nicht mehr kontrollieren und wieder war der Torhüter der Plater zur Stelle.


Gut zehn Minuten nach dem Seitenwechsel schlugen die Hagenower dann aber zu. Einen Einwurf an der Mittellinie verlängerte Philipp Cordt per Kopf in den Lauf von Martin Wojatzky. Die folgende Flanke verpassten Lucas Wapenhans und zwei Plater im Strafraumzentrum, ehe Danilo Grewe am zweiten Pfosten an den Ball kam und ihn  zum 1:0 Führungstreffer über die Linie brachte.  Die Störkicker drückten anschließend auf den Ausgleich, blieben aber weiterhin aus dem Spiel heraus kaum gefährlich. Im Gegensatz dazu standen die immer wieder gefährlich vor das HSV-Tor fliegenden Freistöße und Eckbälle. Kein Wunder also, dass auch die beste Gelegenheit der Hausherren aus einem Standard resultierte. Ähnlich wie im ersten Durchgang, als Pierre Kaatz sein Glück versuchte, probierte sich diesmal ein Plater mit einer Direktabnahme von der Strafraumgrenze , traf aber nur den Querbalken. Auf der anderen Seite hätten die Gäste den berühmten Sack vielleicht zu machen können, wenn nicht sogar müssen. Nach einem selbst eingeleiteten Konter sah sich Pierre Kaatz, nach Pass von Martin Wojatzky, fast unbedrängt auf dem Weg zum 2:0, verfehlte aber um haaresbreiten das Tor. Ähnlich knapp ging es dann auch nochmal im HSV-Strafraum zu, als ein abgefälschter Schuss am Außenpfosten landete. Zwei sogenannte "100 Prozenter" ließen die Hagenower dann in der Nachspielzeit liegen. Erst war es der auch erst 17 jährige Rino Hartwig, der kurz nach seiner Einwechlung im 1:1 am Schlussmann scheiterte, dann verzog der ebenfalls eingewechselte und auch erst 17 Jahre alte Dominik Bach vom Strafraum. Auch Felix Greitens hätte nach seiner Einwechslung einen Einstand nach Maß feiern können, sein Schuss wurde jedoch auf der Torlinie geklärt, nachdem Lucas Wapenhans ihn in Szene setzte.


Unterm Strich war es ein hart erarbeiteter Punktgewinn in Plate. Nutzt man die eigenen Gelegnheiten konsequenter aus, kann man sich das Zittern am Ende sicher ersparen. Die Gastgeber sorgten in den letzten zwanzig Spielminuten für eine Menge Druck und sorgten somit nochmal für Spannung.  Für die fast komplett neu aufgestellten Hagenower war es ein erster guter Schritt in die richtige Richtung.

 

Bild:Fupa.net

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